Photovoltaik Förderung 2026
Photovoltaik-Anlagen werden 2026 auf mehreren Wegen gefördert: steuerlich (Mehrwertsteuer 0% für Anlagen bis 30 kWp), durch den KfW-Kredit 270 (günstige Finanzierung) und durch die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung.
Mehrwertsteuer 0%
Seit 2023 gilt für PV-Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden der Nullsteuersatz — du zahlst keine Mehrwertsteuer auf Anlage, Installation und Speicher. Der Nullsteuersatz gilt automatisch — kein Antrag nötig. Der Installateur stellt die Rechnung bereits ohne MwSt. aus. Ersparnis bei einer 15.000 €-Anlage: ca. 2.850 €.
KfW 270 — Erneuerbare Energien
Günstige KfW-Finanzierung ab ca. 2–3% effektivem Jahreszins für PV-Anlagen. Antrag über eine Hausbank VOR Beauftragung der Handwerker. Kombination mit KfW 442 (Wallbox-Zuschuss) ist möglich — nutze beide parallel.
Einspeisevergütung 2026
Ca. 8–10 ct/kWh für ins Netz eingespeisten Solarstrom — je nach Anlagengröße und Einspeisequote. 20 Jahre lang gesetzlich garantiert ab Inbetriebnahme. Tipp: Eigenverbrauch (30 ct/kWh gespart) ist fast immer lukrativer als Einspeisung — E-Auto als Puffer nutzen.
Praktische Schritte
- Mehrwertsteuer 0%: Gilt automatisch — kein Antrag, Installateur rechnet korrekt ab.
- KfW 442 prüfen: Falls du gleichzeitig Wallbox + Speicher planst — KfW 442 gibt bis zu 10.200 € Zuschuss (kein Kredit!) und ist lukrativer als KfW 270 allein.
- KfW 270: Für reine PV-Finanzierung ohne Wallbox/Speicher. Antrag über Hausbank, dann Inbetriebnahme.
- Einspeisevergütung anmelden: Nach Installation beim Netzbetreiber anmelden — dann 20 Jahre automatische Vergütung.