Wallbox kaufen: Welche Wallbox kaufen? Worauf achten?

Du hast dich also entschieden, dein Elektrofahrzeug zu Hause mit einer Wallbox aufzuladen – eine ausgezeichnete Entscheidung! Damit du die passende Wallbox für dich findest, sind hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst.
Kompatibilität mit deinem Elektrofahrzeug
Zunächst musst du sicherstellen, dass die Wallbox zu deinem Elektroauto passt. Überprüfe die technischen Spezifikationen deines Fahrzeugs: Welche maximale Ladeleistung unterstützt es? Welchen Steckertyp benötigt es? Die meisten modernen E-Autos nutzen Typ 2 für AC-Laden — das ist der europäische Standard.
Ladeleistung in kW (Kilowatt)
Die Ladeleistung einer Wallbox wird in Kilowatt (kW) gemessen und bestimmt, wie schnell dein Elektroauto geladen wird. Heute findest du hauptsächlich zwei Klassen:
- 11 kW — Standard für fast alle Haushalte, ausreichend für die Über-Nacht-Ladung
- 22 kW — Für schnelleres Laden, benötigt 22 kW Stromanschluss (3-phasig, 32A) und ein kompatibles E-Auto
Bedenke: Ein E-Auto mit 11 kW maximaler AC-Ladeleistung lädt an einer 22 kW Wallbox trotzdem nur mit 11 kW. Die Wallbox ist also nur so schnell wie das Fahrzeug erlaubt.
Anschlussart und Steckertypen
Wallboxen gibt es mit festem Kabel oder mit Steckdose (dann legst du dein eigenes Kabel). Für den Heimbereich empfehlen wir ein festes Typ-2-Kabel — bequemer und sicherer.
Sicherheitsmerkmale
Achte auf: Überlastungsschutz, Kurzschlussschutz, Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter Typ A EV), Überhitzungsschutz. Gute Wallboxen haben all das serienmäßig.
Installation: Fachmann notwendig
Eine Wallbox darf in Deutschland nur von einer Elektrofachkraft installiert und beim Netzbetreiber angemeldet werden. Plane dafür 500 bis 2.000 € Installationskosten ein — je nach Aufwand. Hier liest du mehr zur Installation.
Smart-Funktionen
Moderne Wallboxen bieten App-Steuerung, Ladeplanung (zum Beispiel nachts wenn Strom günstig ist), RFID-Zugangskontrolle und OCPP-Backend-Anbindung. Für Gewerbe und Mehrfamilienhäuser ist OCPP fast Pflicht.